Statistisches

Einige Informationen zur technischen Ausstattung der Knoblauchbearbeitungsgeräte in dieser Sammlung:

Standard- vs Sondermodell (Stand: 415)
Etwa 8% aller bislang in der Sammlung vertretenen Geräte sind Sondermodelle, die restlichen 92% sind Standardmodelle, also Pressen, die nach dem Nussknacker- oder dem Zangenprinzip konstruiert sind.

Von diesen Standardmodellen sind nach dem Nussknackerprinzip, d.i. Siebkorb-hinter-der-Achse, 94% und nach dem Zangenprinzip, d.i. Siebkorb-vor-der-Achse, nur etwa 6% konstruiert.

Typen
Von den Sondermodellen sind etwa die Hälfte Knoblauchschneider, ein Drittel kann als Knoblauchreibe bzw. Knoblauchraspel klassifiziert werden und und vier Objekte sind Spindelpressen. Je ein Gerät trägt eine der eher exotischen Bezeichnungen wie Schredder, Crusher, Shaker, Wiege oder Zerhacker, jeweils mit dem Präfix „Knoblauch“ natürlich.

Anzahl der Lochsiebe (Stand: 389)
Bei 65% aller Standardmodelle ist das Sieb fix eingebaut. Entnehmbar, vor allem zur leichteren Reinigung, ist das einzige Sieb immerhin bei 30% der Objekte. Und mehr als ein Sieb (maximal drei) haben 5% der Geräte. Die zusätzlichen Einsätze dienen meist dazu den Knoblauch nicht nur zu pressen, sondern auch Scheiben zu erzeugen.

Anzahl der Sieblöcher (Stand: 381)
Bei den Standardmodellen ist die Anzahl der Sieblöcher durchaus variabel:

Nur eine Presse hat mit 16 Löchern die kleinste Lochanzahl, die größte Lochanzahl haben mit 121 Löchern gar zwei Pressen.
Dazwischen gibt’s eine beachtliche Streuung. Schwerpunkte sind 48 Löcher (14%), 42 Löcher (11%), 30 Löcher (6%) und 37 Löcher (4%).
Eine einzige Presse hat gar keine Löcher: Sie soll nur den Saft der Knoblauchzehe gewinnen (20061216 von ACEA manodomestici).

Siebkorb (Stand: 381)
Auch die Form des Korbes (Querschnitt) ist durchaus vielfältig: 51% der Körbe sind viereckig, 18% sind oval, 15% sind rund und doch 16% haben einen anderen Querschnitt, wie etwa sechseckig, hufeisenförmig, trapezförmig, tropfenförmig, etc.

Siebfläche (Stand: 390)
Nur bei 7% der Pressen ist die Siebfläche gekrümmt, beim überwiegenden Rest ist sie plan.

Zusatzfunktionen (Stand: 440)
Der weitaus überwiegende Teil der Geräte kann nur Knoblauch pressen, nichts sonst. Aber immerhin 40 Geräte verfügen über einen Olivenentkerner (ja,ja, man kann damit auch Kirschen malträtieren), ebenfalls 25 haben einen Zehenquetscher (auch: Nussknacker), 11 Geräte haben einen Kapselheber, mit 9 kann man Fische entschuppen, mit vier Geräten kann man Fleisch klopfen und drei Geräte haben sogar einen Dorn, wie er früher etwa zum Öffnen von Kondensmilchdosen verwendet wurde. Und manche Geräte verfügen über mehrere dieser Funktionen. Gebrauchsgetestet werden diese Zusatzfunktionen nur in Ausnahmefällen …

Marken (Stand: 388)
Nur etwa 25% aller Objekte dieser Sammlung, also Standard- und Sondermodelle mitsammen, können keinem Hersteller oder namensgebenden Handelshaus zugeordnet werden. Der Rest teils sich auf 161 Marken auf.

Material (Stand: 344)
33% der Objekte sind (wenn auch oft nur zum Teil) aus Aluminium (-Guss), 22% sind aus Edelstahl (oder geben jedenfalls vor es zu sein), 27% sind aus gepresstem Metall, 6% sind verchromt und 5% sind aus massivem Metall undefinierter Identität. Und nur 4% der Objekte sind mit einer Lackschicht überzogen. Der Rest, etwa 3%, enthält kein Metall.

Abmessungen
Die kürzeste Knoblauchpresse (ohne Sondermodelle) ist 11,5 Zentimeter lang, die längste misst 30 Zentimeter. Der weitausgrößte Teile der Pressen ist zwischen 15,5 und 19 Zentimeter lang.

Gewicht
Die leichteste Knoblauchpresse (ohne Sondermodelle) wiegt kaum 3 Dekagramm (2,9 Gramm), die schwerste wiegt 1,7 Kilogramm (1766 Gramm). Die meisten Geräte bringen zwischen 11 und 28 Dekagramm auf die Waage.

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